In Patagonien, dem wilden Südzipfel Amerikas, sind Straßen eher eine Seltenheit – kein Wunder angesichts der zerklüfteten Landschaften insbesondere im Westteil Patagoniens, wo sich vergletscherte Bergzüge mit tiefen Fjorden abwechseln, dazwischen schwer durchdringbarer Regenwald. An vielen Stellen ersetzen Boote und Schiffe die nicht vorhandenen Landverbindungen bzw. Brücken. Allein entlang der Carretera Austral werden vier Meerengen von Autofähren überbrückt. Und zahlreiche Gletscher des Patagonischen Eisfeldes oder der Darwin-Kordillere auf Feuerland sind nur per Schiff zu erreichen.